Weihnachtsgeschenke Teil 1 – Kupferblau knows how!

Trick 17‘, ‘Gewusst wie‘, ‘Wieso? Weshalb? Warum?‘ – unzählige Formate klären über die unterschiedlichsten Themen auf. Und dennoch gibt es immer noch diese Momente in unserem Leben, in denen uns ein großes Fragezeichen auf die Stirn geschrieben steht. Doch damit ist jetzt Schluss – Die Kupferblau befasst sich mit den wirklich wichtigen Themen des Lebens! Heute: So strickst du eine einfache Fischermütze und ein Twisted Headband.

Die einfache Fischermütze & Twisted Headband

Du findest Strickmützen verdammt cool, hattest aber bisher immer zu großen Respekt selbst damit anzufangen? Entspann dich! Dank „Kupferblau – knows how!“ gelingt dir dein Strickprojekt wie im Nu.

Die einfache Fischermütze

Was brauche ich?

  • 1-2 Knäul Wolle deiner Wahl
  • Eine kurze Rundstricknadel ca. 20-50cm in angepasster Stärke an deine Wolle (Hinweis: Ein Nadelspiel ist auch möglich, jedoch etwas komplizierter, falls du noch Strickneuling bist)
  • Eine Nähnadel zum Vernähen am Schluss

Wichtig vor Strickbeginn, um die Maschenanzahl auf den Kopfumfang anzupassen:                                    (Bitte nicht verzweifeln, das klingt jetzt erst einmal schwieriger als es wirklich ist!)

  • Prüfe die angegebene Maschenprobe auf deiner Wolle. Die Maschenprobe zeigt an, wie viele Maschen und Reihen jeweils 10 x 10 Zentimeter ergeben.                                                                                (Bsp.: 9 Maschen ergeben 10 cm).
  • Miss deinen Kopfumfang (oder den des Kopfes, für den die Mütze bestimmt ist) und ziehe ca. 5-6 cm ab, damit die fertige Mütze nicht zu locker sitzt.
  • Um die benötigte Maschenanzahl zu bestimmen, teilst du deinen subtrahierten Kopfumfang durch 10 und multiplizierst mit der aus der Maschenprobe angegebenen Maschenanzahl.                            (Bsp.: 50/10 = 5 x 9 = 45 Maschen)
  • Nun muss die Maschenanzahl noch aufgrund des Musters durch 4 teilbar sein, also runden wir entweder ab oder auf.                                                                                                                                                                    (Bsp.: Abrunden auf 44 Maschen oder aufrunden auf 48 Maschen).
Maschenprobe, um die Anzahl der Maschen festlegen zu können

Los geht’s:

1) Für die Strickbasics, wie zum Beispiel Maschen anschlagen, rechte Maschen und linke Maschen, empfehlen wir ein Youtube Video, welches alle drei Grundlagen wirklich simpel erläutert:

2) Schlage deine berechnete Maschenanzahl an, beispielweise 45 Maschen bei unserer benutzten Wolle, und markiere den Rundenanfang mit einem kleinen Stück Wolle (Maschenmarkierer). Nun verbindest du beide Enden in der Rundnadel miteinander und fängst an immer zwei rechte Maschen und zwei linke Maschen abwechselnd zu stricken. Diese Technik ergibt dann ein Rippenmuster.

3) Nun strickst du das Rippenmuster bis du eine Länge von ca. 25 cm (oder länger, je nach gewünschter Länge) erreichst.

4 ) Jetzt fängst du an, Maschen eine Runde lang abzunehmen. Das tust du wie folgt: Jeweils zwei rechte Maschen zusammenstricken. Das heißt, du gehst einfach normal mit der Nadel anstatt in nur eine Masche, in zwei rechte Maschen rein und strickst sie rechts zusammen. Nun tust du dasselbe mit jeweils zwei linken Maschen. Nach der Runde hast du die Maschenanzahl halbiert.

5) Anschließend strickst du die nächsten zwei Runden jeweils eine Masche rechts und eine Masche links, passend zum Rippenmuster. Dann überprüfst du die Länge und kannst gegebenenfalls noch einmal eine solche Reihe anhängen, falls die Mütze noch zu kurz sein sollte.

6) Nun strickst du je zwei rechte Maschen rechts zusammen (1 rechte und 1 linke Masche) bis du nur noch rechte Maschen auf deiner Rundnadel hast.

7) Abschließend strickst du eine Runde ausschließlich rechts.

8) Jetzt sind nur noch wenige Maschen übrig, weswegen du mit den restlichen Maschen wieder jeweils zwei Maschen rechts zusammenstrickst, um sie abzunehmen. Das tust du so lange, bis du keine Maschen – bis auf zwei rechte Maschen – mehr auf deiner Nadel hast.

9) Zum Schluss schneidest du dein Garn ab, fädelst den Faden durch die letzten zwei verbleibenden Maschen und vernähst die Enden im Inneren der Mütze, sodass sie nicht sichtbar sind.

Nun schlägst du die Mütze nur noch im Fischerstyle um und AHOY der Winter kann mit aller Härte kommen!

Twisted headband

Was brauche ich?

  • 1 Knäul Wolle nach Wahl
  • 2 Nadeln eines Nadelspiels angepasst an die Dicke der Wolle
  • Eine Nähnadel zum Vernähen

Los geht’s:

  • Schlage so viele Maschen, sodass sie insgesamt ca. 12-15 cm entsprechen. Das wird dann die Breite deines Stirnbandes.
  • Stricke in deinem gewünschten Muster (Zum Beispiel im Rippenmuster wie bei der Fischermütze, English Rib oder Zopfmuster) in Hin- und Rückreihen dein Stirnband, bis es ungefähr 50 cm Länge erreicht. Wie auch bei der Mütze solltest du hier dem Kopfumfang wieder 5-6 cm abziehen, damit es nicht zu locker sitzt.
  • Nun kettest du dein Strickstück lose ab und vernähst die Enden.
  • Nun kommt der Trick: Du faltest beide Enden des Stirnbandes so ineinander zusammen, sodass beide Enden eine Art „U“ ineinander ergeben. (Keine Sorge, das klingt kompliziert, ist aber eigentlich relativ einfach, unser Bild ist ziemlich selbsterklärend). Nähe dein Stirnband nun am gefalteten Stück zusammen und vernähe die Enden:
  • Abschließend kommt der spaßigste Teil: Das Umdrehen. Dreh dein Stirnband um und es ist fertig! Nun bist du auch für den eisigsten Schneesturm gewappnet – und hast ein tolles und persönliches Weihnachtsgeschenk für Freunde & Familie.

Fotos: Alina Maurer

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