Das Coronahandbuch für Studierende – feiern von zuhause

Hurra, die Welt geht unter! So fühlt es sich zumindest manchmal an. Da könnte man beinahe seine eigentliche Lebensaufgabe vergessen: Student*in sein. Doch geht das überhaupt, während da draußen ein Virus herumgeht und alle zuhause in Jogginghose in Online-Vorlesungen sitzen? Wir von der Kupferblau haben es uns zur Aufgabe gemacht, euch aus dem Isolationstief zu holen. Das Coronahandbuch für Studierende präsentiert euch heute: Wie ihr die Bars und Clubs zu euch nach Hause holt.

Houseparty und Co.

Die meisten von uns haben sich vermutlich inzwischen mit der Situation abgefunden und verbringen ihre Freitagabende zuhause vor dem Fernseher. Mit einem Glas Wein in der Hand und der Katze auf dem Schoß. Für den Kontakt zu Freunden und Familie in Social-Distancing Zeiten gibt es Apps wie Houseparty und Discord. Aber trotzdem fehlt einem manchmal das Ausgehen, das Feiern und ein bisschen Abwechslung in der eigenen Wohnung. Dafür haben wir nun einige Vorschläge, die das Nachtleben zu euch nach Hause bringen und Gruppen-Videochats abwechslungsreicher machen.

Bei fehlenden Cocktails im Eigenheim empfehlen wir, sie einfach selbst zu machen!

1. Eröffne deine eigene Bar

Du hast Lust auf bunte Cocktails, aber meistens fällt dir das erst auf, wenn die Läden schon geschlossen haben und / oder du keine Lust mehr hast, noch einmal (mit Maske und Desinfektionsmittel bewaffnet) loszuziehen? Dann schau doch einfach mal in den Kühlschrank! Auf der Seite https://makemeacocktail.com/mybar/ kannst du ganz einfach alle Zutaten, die du noch Zuhause hast – von Spirituosen über Fruchtsäfte bis hin zu Obst und Gemüse – eingeben. Die Website zeigt dir schließlich an, welche Cocktails du dir daraus mixen kannst (+ Rezept natürlich).

2. Zoom-Bierpong

Die Bierpong-Runden bei Semesteranfangs- und WG-Partys sind zwar ausgefallen, jedoch kannst du diese auch einfach über Zoom nachholen. Jede*r stellt bei sich zuhause alle Becher auf, befüllt ein Set und wirft auf das andere. Es können sogar Teams gebildet werden. Es erfordert zwar ein wenig Organisationstalent, aber nach ein, zwei Runden spielt es sich wie immer.

Etwas versteckt, aber sehr zu empfehlen: Die Spiele-Funktion bei Houseparty.

3. Spiele auf Houseparty

Wenn ihr als Freunde die Houseparty App nutzt, dann gibt es dort die Funktion der Spiele. Auf dem Bildschirm oben links im Eck ist ein kleines Würfel-Piktogramm zu sehen. Einfach darauf tippen, ein Spiel auswählen und los geht’s! Mein persönlicher Tipp: Chips and Guac! Dies lässt sich auch einfach als Trinkspiel umfunktionieren: Der Gewinner jeder Runde trinkt!

4. Grundregel: Jedes Spiel ist ein Trinkspiel

Wem die Houseparty Spiele zu langweilig sind, wer eine andere App nutzt um Freitagabends den Sozialkontakt herzustellen oder einfach mal wieder beweisen will, wie toll er in Quizspielen ist, der kann auf Kahoot entweder vorgefertigte Quizze wählen oder selbst eines erstellen. Den Pin-Code dann einfach an die Freunde senden und losspielen.
Die Grundregel ist natürlich: Jedes Spiel ist ein Trinkspiel! Wer also lieber die Oldschool-Brettspiele oder Klassiker wie Die Siedler von Catan (von denen es mittlerweile auch Online-Versionen gibt) oder Monopoly umfunktionieren will – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Freitagabend mit Freunden, ein paar Spielen und guten Drinks – es ist beinahe, als wäre das böse C-Wort nicht da.

Ihr wollt mehr Tipps? Hier geht es zur Artikelreihe: Das Coronahandbuch für Studierende – Erfolgreich im Homeoffice

Fotos: Clara Solarek & Sinem Tuncer

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