Schlagwort-Archive: Proteste

Rassismus: Verschiedene Ausprägungen des gleichen Systems

#BlackoutTuesday – unter diesem Hashtag posteten Anfang Juni Millionen Menschen, um dem getöteten Afroamerikaner George Floyd zu gedenken. Davon angestoßen widmet sich das D.A.I. Tübingen in Zusammenarbeit mit Osiander über den Juni hinweg jeden Dienstag dem Thema Rassismus. Vergangenen Dienstag wurden in diesem Rahmen in einer Diskussionsrunde viele Fragen gestellt und beantwortet: Es ging um Rassismus und Polizeigewalt – sowohl in den USA, als auch in Deutschland. Rassismus: Verschiedene Ausprägungen des gleichen Systems weiterlesen

Nicht länger nur zuschauen

Es lässt sich nicht leugnen, dass Rassismus in Deutschland eine Rolle spielt – Hanau und Halle machen das mehr als deutlich und bleiben doch nur die Spitze eines riesigen Eisberges. Rassismus und die mit ihm einhergehende Diskriminierung treffen auch in Deutschland Schwarze Menschen. Gerade deshalb müssen wir uns als Weiße Deutsche mit den Protestierenden in den USA solidarisieren. Wir dürfen nicht einfach nur zusehen. Ein Kommentar.

Nicht länger nur zuschauen weiterlesen

Kurzmeldung: Aktionen gegen die Verschärfung des Polizeigesetzes

Am vergangenen Samstag machten die Aktivist*innen des Bündnisses  #NoPolGBW an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg auf die aktuell geplanten Verschärfungen des Polizeigesetztes aufmerksam. Anhand von Hinweisschildern wurde darauf hingewiesen, dass die geplanten Gesetztesänderungen es der Polizei erlauben würden, an sogenannten „gefährdeten Orten“ anlasslos zu kontrollieren oder verdeckt zu filmen.

Auch in Tübingen wurden am Holzmarkt, am Sternplatz und an einigen weiteren Plätzen Aktionsschilder angebracht, um auf die Thematik aufmerksam zu machen. Maja Kirsch, Pressesprecherin der Tübinger Ortsgruppe von #NoPolGBW, bewertet das Vorgehen der Landesregierung in einer Pressemitteilung vom 25. April als untragbar. Während die Einschränkungen auf Grund des Coronavirus aktuell keine Demonstrationen zulassen würden, würden CDU und Grüne dauerhafte Einschränkungen in die Freiheitsrechte der Bürger vorbereiten, so Kirsch.

Foto:  Bündnis #NoPolGBW