Pack die winterfesten Wanderschuhe ein: Eine Runde im Natursteinpark Rongen in Tübingen

Wandern in und um Tübingen herum? Ist leichter als gedacht. Rauschende Wasserfälle, steile Albtraufpfade, rohe Natur im Jahreszeitenwechsel, frische Luft in den Lungen und Sonne im Gesicht – das alles sind perfekte Stresslöser. Mit bunten Wandertouren holt euch unsere Redakteurin aus euren dunklen Zoomhöhlen heraus. Diesmal hat sie den Natursteinpark Rongen in Tübingen für euch erkundet.

Gestapelte Steinbrocken, Bildhauerkunst und Steinkunde: Der Natursteinpark in Tübingen ist für eine kleine Wanderung ideal. Zu Fuß ist er perfekt vom Französischen Viertel, der Südstadt oder Derendingen aus zu erreichen. Ansonsten gibt es direkt davor auch die Bushaltestellen Bergfriedhof Ost und Süd.

Im Schnee erscheinen einem die wahllosen Felsblöcke fast schon wie Kunst.

Gleich zu Beginn meines Besuchs stachen mir die heroischen Säulen am Eingang des Parks ins Auge, die mich an antike Figuren erinnerten. Ich folgte dem kurzen Weg hinein in den Natursteinpark. Auf den Seiten lagen beeindruckende Steinbrocken. Noch mehr beeindruckten mich die bildhauerischen Elemente: Große Steinwesen, markante Steinbögen oder auch filigrane Figuren.

Ich folgte dem Weg in einem großen Bogen, vorbei an einem Vereinshaus, haufenweise riesiger Felsen und winziger verschiedenfarbiger Steine, bis ich fast schon gegen Ende zu einem Steinpfad gelang. Geologisch konnte ich viel dazu lernen, auch wenn ich mir bei weitem nicht alles merken konnte. Aber allein schon die wichtigsten Gesteinsarten wie Granit, Bundsandstein und Basalt zu erkennen, war interessant.

Hier wurden auch schon Steintürme von Besucher*innen erbaut.

Der Pfad ist ein Rundweg und dauert etwa 20 Minuten. Für alle Tübinger*innen, die ungewöhnliche Kunst in nächster Nähe und unter freiem Himmel erkunden möchten, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

Fotos: Tara Ulrich

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