Organisiert und günstig durchs Semester – Unsere Lieblingsapps

Die letzte Abgabe schon wieder verschwitzt, generell völlig im Stress und das fertige Dokument der Gruppenarbeit ist in den Tiefen eures PC-Chaos verloren gegangen? Keine Sorge, damit seid ihr nicht allein! Wir alle kennen die kleinen und großen Studierendenprobleme. Um das Semester ein bisschen in den Griff zu bekommen, hat unsere Redakteurin ihre kostenlosen Lieblingsapps rund ums Uni-Leben für euch zusammengestellt.

Lernen

Fangen wir mal mit dem Unangenehmsten an. Klar, man könnte darauf verzichten, gehört aber nun einmal dazu: Lernen, Büffeln, Pauken. Für alle, die sich leicht ablenken lassen oder sich nicht lange konzentrieren können (oder wollen): Schon einmal von der Pomodoro-Technik gehört? Ihr stellt einen Timer, der erste 25, der zweite fünf Minuten. Auf 25 Minuten konzentriertes Lernen folgen fünf Minuten Pause. Nach 4 Wiederholungen folgt eine längere Pause (15-20 Minuten). Die App Fokus To-Do hat diesen Timer schon voreingestellt, sodass ihr ihn nur einmal anschalten und danach das Handy weglegen könnt. Zusätzlich lassen sich Aufgaben und Projekte eintragen, die ihr in dieser Zeit oder in den nächsten Tagen erledigen wollt. Probiert es mal aus!

Wenn ihr nicht alleine lernt, sondern in Partner- oder Gruppenarbeit, nutzt Docs von Google. Zugegeben, das ist jetzt nicht die kreativste Empfehlung, aber eine mit vielen Vorteilen. Alle Personen können gleichzeitig auf das Dokument zugreifen und es entweder vom Handy oder einem Laptop/PC bearbeiten. Besonders in den momentanen Homestudy-Times ein großer Pluspunkt. Außerdem wird automatisch (zwischen-) gespeichert. Das Dokument steht jederzeit online zur Verfügung, falls ihr mal unterwegs einen Geistesblitz habt.

Mit der Pomodoro-Technik lernt es sich viel fokussierter.

Auch ständig zur Verfügung steht euch dict.cc. Die Vokabel-App bietet euch mehr als 30 verschiedene Sprachen zur Auswahl. Das Gute: Die Wörterbücher lassen sich herunterladen. So könnt ihr auch offline schnell mal ein paar Vokabeln nachschlagen. Ob vom Deutschen in die Fremdsprache oder andersherum übersetzt – ihr bekommt je nach Kontext mehrere Möglichkeiten vorgeschlagen.

Uni-Leben

Damit sich das ganze vorbildliche Lernen auch auszahlt, darf man sich hin und wieder belohnen. Man freut sich doch immer über ein positives Shoppingerlebnis. Und am meisten Spaß macht Einkaufen doch wohl mit ordentlichen Studierendenrabatten. So fleißig wie wir sind, haben wir uns die schließlich verdient. Die App UNiDAYS versorgt Studierende mit großartigen Rabattcodes aus den verschiedensten Kategorien: Fashion, Technik, Bildung, Essen, Fitness etc. Einfach mit der Studi-Mailadresse anmelden und lossparen!

Niemand möchte gähnende Leere im Geldbeutel vorfinden, wenn es ans Shoppen geht. Um dies zu vermeiden, weil ihr wieder die letzten drei WG-Einkäufe bezahlt habt, ist es ratsam, gemeinsame Ausgaben genau aufzuteilen. Hier bieten sich Apps wie Splitwise oder Flatastic. Letztere gibt nicht nur einen Überblick über die gemeinsame Kasse, sondern hilft auch beim Putzplan. Jeder kann sehen ,wer welche Aufgabe wann zuletzt erledigt hat. Die App erinnert außerdem an den nächsten Putzdienst. Damit löst sich der Streit ums Putzen in Luft auf und es geht nur noch darum, wem die letzte Bierflasche im Kühlschrank gehört!

Wenn ihr mal einen Moment Ruhe braucht oder eine effektive Lernpause einlegen wollt, kann euch Yoga Vidya dabei helfen. In dieser App habt ihr alles, was ihr braucht und alles, was ihr ausprobieren wollt: Geführte Meditationen, Yogaübungen, Atemübungen und Mantren. Die Videos lassen sich herunterladen und somit auch offline abspielen. Für Yogaanfänger gibt es sogar ein Lexikon, in dem die verschiedenen Asanas (Yogafiguren) genau gezeigt und erklärt werden. Eine absolute Empfehlung!

Eine Yogaeinheit reduziert Stress und lässt dich neu fokussieren

Organisation

Damit ihr Lernen und Leben gut vereinen könnt, bieten sich Organisationsapps an. Abhaken von Aufgaben sind super für die Motivation und das Gefühl, einiges geschafft zu haben. TickTick hilft euch dabei. Hier könnt ihr für jeden Tag eure To-Do Liste erstellen und diese mit Prioritäten versehen. Ihr könnt auch separate Listen, wie zum Beispiel “Uni” und “Privat” erstellen. Entweder lasst ihr euch eine Erinnerung schicken, oder ihr erstellt ein Widget für den Homebildschirm. So habt ihr immer alles im Blick und vergesst garantiert nichts mehr zu erledigen.

Als Nächstes habe ich etwas Lokales für euch: die App des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim my-stuwe. Hier findet ihr die verschiedensten Informationen, News zum aktuellen Status der Cafeterien oder Speisepläne der Mensen. Außerdem könnt ihr euch über die Wohnheime und das BAföG schlau machen oder ihr schaut euch an, was für Leistungen das Studierendenwerk sonst noch anbietet. Alle Adressen und Telefonnummern der Anlaufstellen findet ihr auf einen Blick. Und für alle Glückspilze oder die, die es werden wollen: Hin und wieder finden dort auch Gewinnspiele statt!

Alles auf einen Blick: Aktuelle Neuigkeiten oder schnell mal schauen, was es heute in der Mensa gibt.

Last but not least: eine App, die sich super auch für größere und langfristige Projekte eignet, an denen mehrere Personen beteiligt sind: Trello. Ihr könnt nach Belieben viele sogenannte “Boards” und “Listen” erstellen, die entweder die einzelnen Projekte beschreiben, Aufgaben erstellen und verteilen, oder, oder, oder. Ihr könnt eure eigene Struktur aufbauen. Es können Links oder Dokumente geteilt sowie Kommentare eingefügt werden. Durch einen allgemeinen Überblick und Benachrichtigungen über Änderungen bleiben alle auf dem Laufenden. Ein netter Zusatz sind die verschiedenen Designs, die ihr für jedes Board individuell auswählen könnt.

Wir hoffen, dass wir euch die eine oder andere neue App vorstellen konnten. Natürlich gibt es zu jeder der genannten noch viele vergleichbare Apps, die denselben Zweck erfüllen. Probiert es einfach mal aus und schaut, was für euch am besten funktioniert.

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