Tigers mit unnötiger Niederlage

In einer eigentlich ausgeglichenen Partie verloren die Walter Tigers ihr Heimspiel gegen die 46ers aus Gießen und verspielten somit ihre gute Ausgangssituation nach dem vorigen Auswärtssieg gegen den Mitteldeutschen BC. Den Gästen aus Gießen reichten am Samstag letztlich fünf Minuten, um die Weichen auf Sieg zu stellen.


Eine Woche nach dem souveränen, deutlichen Sieg gegen den Mitteldeutschen BC sah die Ausgangslage für die Walter Tigers recht gut aus: Mit einem Heimsieg gegen den Tabellennachbarn aus Gießen hätten die Tigers sogar bis auf die Playoff-Plätze rutschen und für einen schönen zweiten Advent sorgen können.

© Christopher Kübler
© Christopher Kübler

Mannschaften schenkten sich nichts

Dementsprechend intensiv begann auch die Partie. Vor allem die Defense der Tübinger stand zu Beginn des Spiels ausgezeichnet, die Fans in der ausverkauften Paul Horn Arena sahen ein beherztes Auftreten ihrer Tigers, die recht überraschend mit Oldie Aleksandar Nadjfeji starteten.

Dennoch gelang es den Tigers nicht, diesen Vorteil zu nutzen, nicht zuletzt wegen der guten Defense der Gießener. Folgerichtig schenkten sich beide Mannschaften über den größten Teil der ersten Hälfte nichts, nach mehreren Führungswechseln konnten die Tübinger nach zwanzig gespielten Minuten eine knappe Führung von 35:33 für sich verbuchen.

© Christopher Kübler
© Christopher Kübler

Gießen mit mehr Schwung aus der Kabine

Der Kurs stimmte also bei den Hausherren, mit Schwung kam das Team von Igor Perovic schon sehr früh wieder zum Warmmachen zurück aufs Parkett. Doch die 46er aus Gießen sollten den besseren Start in die zweite Hälfte erwischen: Auch ohne eine größere Serie starten zu können, konnten sie die Tübinger gleich zu Beginn des dritten Viertels überholen und ihre Führung auf kurzzeitig elf Punkten ausbauen. Doch die Walter Tigers kamen noch einmal zurück. Immer wieder konnten sie deutlich verkürzen, kamen auf vier Punkte heran – doch Gießen setzte hart dagegen.

© Christopher Kübler
© Christopher Kübler

In Schlussphase unnötige Fouls

So blieb es auch nach einer spannenden Schlussphase, die aufgrund von unnötigen Fouls noch deutlicher ausfiel, als es dem Spielverlauf angemessen war, bei einer 78:87-Niederlage der Tübinger.

Weiter geht es für die Tigers mit zwei schweren Auswärtsspielen bei Alba Berlin und den formstarken Frankfurter Skyliners. Das nächste Heimspiel mit der Chance zur Wiedergutmachung findet passend zu Weihnachten am 23. Dezember gegen Bonn statt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.