Schlagwort-Archive: studierende

Clara Zetkin: Frauenwahlrechte sind mehr als nur soziales Recht

Am vergangenen Montagabend um 19 Uhr wurde im Ratssaal des Rathauses ein weiteres Mal das Jubiläum des Frauenwahlrecht gewürdigt. Das 100-jährige Bestehen wurde dort von der Rosa Luxemburg-Stiftung Baden-Würtemberg sowie den Linken mit einem historischen Vortrag über Clara Zetkin geehrt. Die Historikerinnen Nicola Hille und Anna Held kommen aus Stuttgart und sind dort Gleichstellungsbeauftragte an der Universität. Clara Zetkin: Frauenwahlrechte sind mehr als nur soziales Recht weiterlesen

Bierkeller: Wird die vorübergehende Schließung endgültig?

Immer noch herrscht Unklarheit über die Zukunft des Bierkellers.
Das Landesbauamt verweigert die Alte Physik als Lokalität, das Ende in den Räumen Mensa ist sicher: Wohl im Februar 2019 muss das Kneipenkollektiv die angestammte Heimat verlassen.

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„Wir sind ein emotionales Medium“ – Exkursion zum ZDF nach Mainz

Wie gelingt der Berufseinstieg in den Fernsehjournalismus? Wie entsteht ein Beitrag für eine Nachrichtensendung? Wie sind die Abläufe im Studio? Diese und viele weitere Fragen wurden am Freitag auf der Praxis & Beruf-Exkursion zum ZDF-Sendezentrum in Mainz ausführlich beantwortet. Als Highlight gab es eine offene Fragerunde mit Dr. Claus Kleber. „Wir sind ein emotionales Medium“ – Exkursion zum ZDF nach Mainz weiterlesen

Martin Walser: Anständig oder unanständig, ist Erotik mit Ethik vereinbar?

Martin Walser, 91 Jahre alt und Deutschlands berühmtester zeitgenössischer Schriftsteller, nahm am vergangenen Donnerstag an der Tagung der „Ethik der Lust“ teil. In seiner Lesung diskutierte der Schrifsteller, ob Ethik ein Vorwand sei, die Sexualität anständiger erscheinen zu lassen als sie ist – und stellte damit das eigentliche Tagungsthema infrage. Die folgende Diskussion zwischen Walser und seinem Biographen, Jörg Magenau, weckte das Interesse des Publikums im vollen Hörsaal des Kupferbaus.

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Smetana und Dvorak: Energische Klänge beim Herbst-Konzert

In feierlicher Atmosphäre spielte die staatliche slowakische Philharmonie Košice letzten Donnerstagabend im Festsaal der Neuen Aula Werke von Smetana, Saint-Saens und Dvořák. Zwischen schwungvollen Polka Klängen, Trompetengeschmetter und der temperamentvollen Streichmelodie der Solo-Violinistin Marie-Claudine Papadopoulos kamen nicht nur Klassik-Fans auf ihre musikalischen Kosten.

Die Schlange vor der Abendkasse in der Halle der Neuen Aula war lang, als das Kulturreferat zusammen mit der Uni und der Stadt Tübingen diesen Donnerstag zum Konzert der Slowakischen Philharmonie lud. Das Philharmonische Orchester Košice ist neben der Philharmonie in Bratislava das zweite philharmonische Ensemble der Slowakei und regelmäßiger Veranstalter internationaler Musikfestivals. Leiter und Dirigent Zybnek Müller, der auch Dirigent der Prager Staatsoper ist, führte sein Orchester so lebhaft schwingend durch den Abend, dass der Taktstock nur so durch die Luft wirbelte.

Die Ruhe vor dem Sturm: zu Beginn ist die Bühne noch unbesetzt.

Die wohl berühmteste musikalische Flussfahrt

Das Konzert begann mit einem der bekanntesten symphonischen Werke des tschechischen Komponisten Smetana, der zum Zeitpunkt der Komposition bereits ertaubt war. „Die Moldau“ aus dem Zyklus „Mein Vaterland“, das im Winter 1882 in Prag uraufgeführt wurde, beschreibt tonmalerisch den Flussverlauf der Moldau: aus zwei kleinen Quellen (leise Flöten- und Klarinettentöne) wird ein reißender Fluss (rasende Streicher), der schließlich durch Prag fließt, bevor er in der Elbe mündet (weiche Streichmelodie).

Virtuoses Solo der Violine

Die französische Violinistin Marie-Claudine Papadopoulus, die bereits mit 5 Jahren am Konservatorium im Straßburg spielte, und seitdem u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester und der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz auf Tournee ging, stellte im Anschluss mit Camilles Saint-Saens Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 in h-moll ihre virtuosen Fähigkeiten unter Beweis.

Die Zuschauer folgen aufmerksam den musikalischen Werken.

Nach einer kurzen Pause ging es mit Dvoraks Sinfonie Nr. 5 in f-Dur weiter. Hier gaben insbesondere die Holzbläser und Violoncelli den Ton an, begleitet von einer hell erklingenden Triangel und Paukenschlägen, die den größtenteils ausverkauften Konzertsaal mit bewegtem Klang erfüllten. Eine kleine Ansprache des Dirigenten und eine Zugabe von Smetana ließen schließlich einen gelungenen Konzertabend ausklingen.

Die nächsten klassischen Konzerte, die von dem Kulturreferat der Uni, der Stadt Tübingen und der Museumsgesellschaft organisiert werden, sind das Advents- und Weihnachtskonzert am 04. und 20. Dezember, zu dem die Philharmonie Lemberg und das Tübinger Kammerorchester konzertieren.

Fotos: Friederike Streib

Legalize or Criminalize it?

Am Montag, den 12.11 lud das Forum Scientiarum zusammen mit CIN im Rahmen des CIN Dialogues zu einem Interdisziplinären Gespräch zwischen Strafrechtler und Kriminologe Prof. Dr. Lorenz Böllinger und dem Mediziner und Suchtexperten Prof. Dr. Rainer Thomasius. Moderiert wurde die Diskussionsrunde „Cannabis – Haben wir ein Recht auf Rausch? Drogenpolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit“ von Wissenschaftsjournalist Gábor Paál.

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