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Ein letzter Prüfungstipp: Keep it real!

Die vorlesungsfreie Zeit hat begonnen, und somit dürften bereits einige mit ihren Prüfungen durch sein. Du gehörst nicht dazu? Ganz im Gegenteil, du fühlst dich überfordert und weißt nicht, wie du das alles schaffen sollst? Keine Panik, denn damit bist du nicht alleine. Ein letzter Tipp von unserem Redakteur, wie man den Berg in seinem Kopf bezwingen kann. Ein letzter Prüfungstipp: Keep it real! weiterlesen

Public Viewing Spots in Tübingen

Am 14.06. beginnt in Russland offiziell die Fußball-Weltmeisterschaft. Spätestens mit dem ersten Deutschlandspiel drei Tage später wird ganz Deutschland hitzig über die Leistungen von Jogis Jungs diskutieren. Für die Freunde des runden Leders wird sich in dieser Zeit die dringende Frage stellen: Wo kann ich das Team meiner Wahl anfeuern? Wir haben  für euch nachgefragt.

Für die Fußball-Liebhaber gibt es neben den Großveranstaltungen im Anlagenpark und dem Stadion des SV 03 Tübingen viele Möglichkeiten, gemeinsam dem kollektiven Fußballwahnsinn zu verfallen. Um den Unentschiedenen die Suche zu erleichtern, haben wir bei ein paar innerstädtischen Lokalen und Bars einige Fragen gestellt, die für den geneigten (studentischen) Fußballfreund entscheidend sein könnten: billigstes Bier, Halbzeitanalyse, Anzahl der Plätze …

Ratskeller

Plätze: 120
Bildschirme/Leinwände: 3
Außen-/Innenbereich: Innen
Raucherbereich: Nein
Reservieren: Ja
Wie früh sollte man da sein? Bei Deutschlandspielen 1-2 Std. vor     Spielbeginn
Spiele: alle
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Bei Deutschlandspielen alles. Bei anderen auf Nachfrage.
Billigstes Bier: Halbe 3,40€, Export (0,33) 2,90€
WM-Spezial: „Teamshots“ (ab 11 Fans pro Team (= Anhänger einer   Nationalmannschaft) wird einmalig ein Shot ausgegeben).

 Neckarmüller

Plätze: 400
Bildschirme/Leinwände: 1
Außen-/Innenbereich: Außen (bei schlechtem Wetter drinnen)
Raucherbereich: Ja (nur im Außenbereich)
Reservieren: Nein
Wie früh sollte man da sein? Min. 1 Std. vor Spielbeginn
Spiele: Alle
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Halbzeitanalyse
Billigstes Bier: Kellerbier & Radler 3€

Goldene Zeiten

Plätze: 50 (wird nach Bedarf angepasst)
Bildschirme/Leinwände: 2
Außen-/Innenbereich: Innen (ggf. auch außen)
Raucherbereich: Nein
Reservieren: Nein
Wie früh sollte man da sein? Min. 30 Min. vor Spielbeginn
Spiele: Alle Deutschlandspiele, Finale, ggf. Halbfinale.
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Vorberichterstattung und Halbzeitanalyse.
Billigstes Bier: Wulle 3€
WM-Spezial: Jägermeister-WM-Spezial (nur bei Deutschlandspielen).

Shooters

Plätze: 50
Bildschirme/Leinwände: 1
Außen-/Innenbereich: Innen
Raucherbereich: Ja
Reservieren: Ja, online (Homepage & fb)
Wie früh sollte man da sein? Ca. 30 Min. vor Spielbeginn (ohne Reservation)
Spiele: Alle Deutschlandspiele & wenn geöffnet ist (ohne Ton)
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Halbzeitanalyse bei Deutschlandspielen
Billigstes Bier: Export (0,3), 2,80€
WM-Spezial: Tippspiel

Stadtpost

Plätze: 50
Bildschirme/Leinwände: 2
Außen-/Innenbereich: Innen
Raucherbereich: Nein
Reservieren: Ja
Wie früh sollte man da sein? Min. 30 Min. vor Spielbeginn
Spiele: Alle
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Halbzeitanalyse
Billigstes Bier: Halbe 3,20€, San Miguel (0,2) 2€
WM-Spezial: Lasst euch überraschen 🙂

Bierkeller

Plätze: 100
Bildschirme/Leinwände: 1
Außen-/Innenbereich: Innen
Raucherbereich: Nein
Reservieren: Nein
Wie früh sollte man da sein? 1 Std. vor Spielbeginn
Spiele: Alle Deutschlandspiele & wenn geöffnet ist (Ton auf   Nachfrage).
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Auf Nachfrage.
Billigstes Bier: Halbe 2,90€, Export (0,3) 2€
WM-Spezial: Stadionwurst + Halbe/Apfelschorle, Bierdiplom (bei Deutschlandspielen in der Vorrunde).

Collegium

Plätze: 150 bei Deutschlandspielen, 70 normal
Bildschirme/Leinwände: 3
Außen-/Innenbereich: Innen & Außen
Raucherbereich: Ja, im Außenbereich
Reservieren: Ja, im Innenbereich
Wie früh sollte man da sein? Bei Deutschlandspielen 1-2 Std. vor Spielbeginn
Spiele: Alle, die frühen ohne Ton.
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Ja
Billigstes Bier: Halbe 3€
WM-Spezial: Pommes Rot-Weiß, Curry- & Stadionwurst + „Shots   für Tor“ (Bei jedem deutschen Tor werden 100 Shots verteilt).

Schlosscafé

Plätze: 100
Bildschirme/Leinwände: 2
Außen-/Innenbereich: Innen
Raucherbereich: Ja (separiert)
Reservieren: Ja
Wie früh sollte man da sein? Min. 30 Minuten vor Spielbeginn.
Spiele: Alle Deutschlandspiele, Eröffnungsspiel, Halb- & Finale.
Vor- & Nachberichterstattung, Halbzeitanalyse: Nein
Billigstes Bier: Export (0,3) 3,10€
WM-Spezial: Wildschweinburger + Bier-Spezial


A.d.R.: Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Lokalitäten, die Spiele der WM übertragen, sind zum Beispiel Saints & Scholars, Ribingurumu, Willi,…

Fotos: Gregor Teichmann, Gasthausbrauerei Neckarmüller, Shooter Stars Tübingen, Ratskeller Tübingen, Goldene Zeiten Tübingen

Bewegt euch!

»BeTaBalance« möchte Studierende zu mehr Bewegung animieren. Dafür sollen in Zukunft mehr und bessere Bewegungsangebote im Uni-Alltag geschaffen werden.  Bevor die Initiative konkrete Maßnahmen ergreifen kann, ist die Mitarbeit der Studierenden gefragt. Ein erster Eindruck unseres Redakteurs von der Kick-Off Veranstaltung. 

Bewegung ist gesund. Das wissen nicht nur Sportbegeisterte, sondern inzwischen selbst die renitentesten Bewegungsverweigerer. Doch eine regelmäßige sportliche Betätigung ist nicht nur förderlich für die physische, sondern auch die kognitive Gesundheit. So kann Sport zum Beispiel dabei helfen, Stress zu reduzieren und die Konzentration zu fördern. Beides Dinge, die für Studierende und ihren Alltag von großem Nutzen sein können. Auch wenn sich der Hochschulsport der Uni Tübingen aktuell größter Beliebtheit erfreut, gibt es nach wie vor viele „inaktive Studierende“, die nicht in den Genuss der gesundheitsfördernden Aspekte von Bewegung kommen. Diese Studentinnen und Studenten sind die Zielgruppe der Initiative »BeTaBalance – Bewegt studieren zwischen Berg und Tal«. Am Mittwochnachmittag lud sie zur Kick-Off Veranstaltung im Institut für Sportwissenschaft (IfS).

Bewegte Zwischenpause und gesunde Snacks

Sogar Treppensteigen kann richtig sportlich werden.

Als man das Institut an diesem regnerischen Mittwochnachmittag betritt, wird man bereits von der ersten bewegungsfördernden Maßnahme begrüßt: Ähnlich einer Kletterwand, führten drei unterschiedlich schwere Routen die Treppen hinauf in den ersten Stock. Ein erster Eindruck von dem, was die Initiatoren für die Zukunft planen.

Hatte man diese erste Herausforderung geschafft, wurde man von freundlich lächelnden SportstudentInnen an verschiedenen Ständen mit Info- und Anschauungsmaterial empfangen.  Gesunde Snacks durften hier auch nicht fehlen. Insgesamt legten die Veranstalter großen Wert auf die aktive Teilnahme und Mitarbeit der BesucherInnen.  An einem der Stände konnten BesucherInnen auf einer Karte markieren, wo in Tübingen bereits ausreichend Bewegungsmöglichkeiten vorhanden sind und einzeichen, wo es noch Ausbaupotential gibt.

Vortrag mit Sportpause – vielleicht schon eine Idee für mehr Bewegung im Alltag?

Wer sich auf eine typisch förmliche Präsentation der Initiatoren und Mitverantwortlichen gefreut hatte, sollte nicht enttäuscht werden. Zunächst richtete der Kanzler der Uni Tübingen, Dr. Andreas Rothfuß, ein Grußwort an das Publikum . Auch die Leiterin des Hochschulsports, Ingrid Arzberger, das Vorstandsmitglied des deutschen Hochschulsportbundes Dirk Kilian und der Präventionsberater der »Techniker Krankenkasse« ließen es sich nicht nehmen, das überwiegend studentische Publikum zu adressieren.

Schwung in den Vortrag brachte die „bewegte Zwischenpause“. Von einer entsprechend gekleideten Trainerin wurden die Besucher des Ommo-Grupe-Hörsaals aufgefordert, aufzustehen und auf der Stelle zu laufen.  Sie drehte ihren Oberkörper erst auf die eine, dann auf die andere Seite und machte Sumo-Squats . Das Publikum tat es ihr gleich.  Dem folgenden Vortrag von Dr. Gorden Sudek, Professor für Gesundheitsbildung am IfS, konnte man dank anschaulicher Gestaltung jedoch besser folgen als denen zuvor.

„Von Studenten für Studenten“

Wo wünschen sich die Studierenden in Zukunft mehr Bewegung?

Prof. Dr. Sudek betonte, dass man sich erst am Anfang eines ergebnisoffenen Prozesses befände, bei dem nun die Mitarbeit der Studierenden gefragt sei. Das Projekt sei „von Studenten für Studenten“ und bedürfe dringend deren Beteiligung bei der Bedarfsanalyse von Bewegungsangeboten. Dazu werden die Studierenden noch befragt.

Fotos: Gregor Teichmann

Titelbild: Pixabay

Jazz à Trois

„Jazz français“ im Liquid. Im Rahmen der französischen Filmtage in Tübingen fanden am vergangenen Montag das Jazz-Trio Kuhn, Kistner und Binder ihren Weg in die Bar Liquid. Es wurde eine gelungene Kombination aus guter Musik, gemütlichem Ambiente und grünlichen Cocktails.

Das Liquid in der Schmiedtorstraße ist eine dieser Bars, in die man sein Date einlädt – aufgrund der Atmosphäre. Oder in die man sich von seinen Eltern bei einem ihrer Besuche einladen lässt – aufgrund der Preise.

Hohe Decken und schummriges Licht. Altes dunkles Fachwerk neben nagelneuen glänzenden Edelstahlgeländern und schwarzen Ledersofas. Dieser alt-neben-neu-Schick eben. Sehr gute und ausgefallene Cocktails wie der Gin Basil Smash, serviert von einer freundlichen Bedienung. Dass ist das Liquid an einem normalen Abend.

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Der Abend des 3. November 2014 war kein gewöhnlicher Montagabend. In seiner Funktion als Festivalbar der französischen Filmtage bot das Liquid dem Jazz-Trio Kuhn, Kistner und Binder die Möglichkeit sich und ihr Können dem Tübinger Publikum zu präsentieren. Und das taten Sie: Der Schlagzeuger Lars Binder, Kontrabassist Steffen Kistner und Sandi Kuhn, Saxophonist und Preisträger des Jazzpreises Baden-Württemberg 2013. Die drei konnten ihre Zuhörer überzeugen.

Ein Blick in die oft glücklich verträumten Gesichter des Publikums war ausreichend um zu dieser Einschätzung zu gelangen.

Es war also keine Überraschung, als sich die Bar im Laufe des Abends zusehends füllte. Was wiederrum überraschend war, als die überwiegend älteren Gäste gegen Ende der Veranstaltung wie Erstsemester in der Einführungsveranstaltung sogar auf den Treppen Platz genommen hatten. Ungewöhnlich!

Der geneigte Leser wird sich nun vielleicht fragen, wie aber der Bezug zu den stattfindenden Filmtagen zustande kommt? Das Französische des Abends waren die Lieder, welche das Trio interpretierte. So wurden Melodien von Édith Piaf und anderen Chansons als Grundlage genommen, variiert und hier und da ein Schlagzeug-, Kontrabass- oder Saxophonsolo eingebaut. Mal ruhig und entspannt, mal energisch und verspielt. Aber nie aufdringlich oder belanglos. Rundum gelungen.

Für diejenigen, die keine Möglichkeit hatten an diesem Abend teilzunehmen und nun Lust bekommen haben, hier noch eine gute Nachricht: Jeden ersten Montag im Monat findet im Liquid „The art of the Trio“ statt. Der Kontrabassist Axel Kühn lädt sich hierzu immer zwei unterschiedliche Musiker ein, mit denen er an diesem einen Abend musiziert. Live-Musik in entspannter Atmosphäre mit fruchtigen Drinks: Der Stoff aus dem gute Dates gemacht werden.