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Das 6. Tübinger Bücherfest
So war der gesamte Altstadtbereich ausgeschmückt mit verschiedenen antiquarischen und anderen Leseständen, an denen der bibliophile Geist wie der Freizeitleser sein Glück finden konnten. Es gab eine kleine Lesebühne sowie eine literarische „Erstversorgung“ in Form eines Erste-Hilfe-Stands. Wohin das Auge sah, traf es auf gut gefüllte Regale und überquellende Tische, von Bildern und Bildbänden über Lexika und Wörterbücher bis hin zu Belletristik. Viele der in Tübingen ansässigen Antiquariate wie auch stadtfremde haben sich versammelt, um ihre Perlen an den Leser zu bringen. So ließen sich denn auch Bücher aus den vergangenen 200 Jahren finden. Alles war ausreichend vertreten. „Es ist weniger ein Bücherfest als vielmehr ein Markt“ „Es ist weniger ein Bücherfest als vielmehr ein Markt“, so beschrieb ein Besucher des Festes die über den Marktplatz und den Holzmarkt verteilten Stände. Dazu gehörten aber immerhin auch noch die zahlreichen Lesungen und Veranstaltungen, die in den verschiedenen Örtlichkeiten in und um die Altstadt stattfanden. Ohne einen der kostenlosen „Leseführer“ war man allerdings in einer eher hilflosen Lage, war doch die Werbung und Information dafür anderswo schlecht ersichtlich. Hier und da fanden sich Wegweiser und Werbeplakate in der Stadt verteilt, aber nur, wer wirkliches Interesse hatte und sich vorher informierte, fand seinen Weg durch den literarischen Irrgarten. Der spontane wie dürftig informierte Besucher hatte schlechte Karten. Besucherzahlen versprechen beibenden Erfolg. Das Bücherfest schien aber ein großer Erfolg gewesen zu sein, so erreichten die Besucherzahlen am Samstag ähnliche Auswüchse wie zur Chocolart
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