Aber es gibt doch die Gleichberechtigung?

Was wollt ihr denn jetzt noch, liebe Frauen? Alles und noch mehr, findet unsere Autorin und begründet anlässlich des internationalen Weltfrauentags am 8. März, warum es ihrer Meinung nach immer noch nötig ist, auf die Straße zu gehen.

Neulich saß ich mit meinen Verwandten am Esstisch bei Kaffee und Kuchen und es ging um ein mögliches nächstes Treffen am 8. März. „Da kann ich leider nicht“, sagte ich mit halbvollem Mund. „Da bin ich demonstrieren.“ Alle Blicke wurden auf mich gerichtet. „Demonstrieren? Was machst du denn da? Ist doch kein Freitag!“ „Ja, aber internationaler Frauentag. Da geh ich demonstrieren.“ Nach ein paar Schulterzucken wendete sich die Unterhaltung schon wieder anderen Themen zu, da beugte sich einer meiner Onkel zu mir und sagte voller Ernst: „Jetzt will ich aber mal wissen: Wofür geht man denn heute als Frau noch demonstrieren? Es gibt doch die Gleichberechtigung.“ Und weil ich damals, lieber Onkel, in unserem folgenden Gespräch (oder sollte ich lieber Diskussion sagen?) nicht alles ansprechen konnte, was mir bei dieser Frage durch den Kopf ging, hier noch einmal für alle. Zum Teilen, Diskutieren und Mitschreiben.

Die Prämisse: Gleichberechtigung ist mehr als ein Paragraph

„Die rechtliche Gleichstellung der Frau ist doch schon lange erreicht“, so lautet oft das Argument. Lange ist hier relativ: Erst seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen. Bis 1977 durften Frauen nur arbeiten, wenn sie zunächst Haus- und Kinderarbeit nachkamen und bis 1958 dürfte ihr Ehemann jederzeit für sie kündigen. Vergewaltigung in der Ehe war bis 1997 nicht strafbar. (Es gibt tatsächlich Personen, die damals gegen die Strafbarkeit der Vergewaltigung gestimmt haben und die versuchen, jetzt im Jahre 2020 Bundeskanzler zu werden. Tss. ) Erst letztes Jahr wurde das sogenannte Werbeverbot für Abtreibungen gelockert. Pech hatten davor Ärzt*innen wie Kristina Hänel, deren Informationen auf ihrer Homepage als Werbung eingestuft wurden, und die deswegen zu einer Geldstrafe verurteilt wurde – obwohl die Berufsordnung für Ärzte Werbung verbietet und nur Informationen zulässt. Durch die Annahme, bei sachlicher Information handele es sich um Werbung, die die „hormongesteuerte“ schwangere Frau überfordere, entmündigt man Frauen und entrechtet sie, über ihren eigenen Körper frei zu entscheiden.

Was in anderen Ländern passiert, in denen Frauen offensichtlich wesentliche Menschen- und Grundrechte verwehrt bleiben, soll hier außer Acht gelassen werden. In Deutschland und im europäischen Raum gilt: Wichtiger als diese Beispiele für offensichtliche Diskriminierung von Frauen im Gesetzbuch sind jedoch andere gesellschaftliche Strukturen, die auch heutzutage eine konservative Norm vorgeben, wie ein Frauenleben (und Männerleben!) auszusehen hat –  und wie nicht.

Beispiel Ehegattensplitting: Ehepaare verdienen bis zu 10.000 Euro mehr, wenn eine Person einen möglichst gut bezahlten Vollzeitjob hat und die andere Person gar nicht oder nur wenig, mit niedrigem Gehalt, arbeitet. Natürlich könnte man argumentieren, dass es allgemein und prinzipiell fragwürdig ist, wieso man so eine Machtasymmetrie steuerlich bevorteilen sollte (und dann auch nur innerhalb von Ehen), andererseits spielt hier die Geschlechterverteilung doch zunächst keine Rolle. In der Praxis jedoch, ist der Hauptverdiener fast immer der Mann. Paare, die sowieso schon in einer Welt leben, in der gesellschaftlich ganz klar der Mann die „Ernährer-Rolle“ übernehmen muss, werden so institutionell und systematisch dazu gedrängt, diese Asymmetrie auch weiterhin auszuleben – weil es sich finanziell eben lohnt.

Nach heutigem Tempo: Noch 207 Jahre bis zur Gleichstellung

Manche sind der Meinung, dass Frauen doch mittlerweile alles werden können, was sie wollen. Alle Türen stünden ihnen offen. In der Theorie ist das vielleicht so, aber in der Praxis haben wir in jeglicher Art von Institution, sobald man auf die Führungsetage blickt, einen extremen Frauenmangel. 8,8% Prozent Frauenanteil in deutschen Vorständen. Warum ist das so? „Die wollen halt nicht.“, meint mein Onkel. Zu meiner Erklärung, dass Männer Männer bevorzugen, dass Frauen oft diskriminierenden Vorurteilen und Stereotypen auf der Arbeit begegnen, entgegnet er folgendes: „Wenn eine Frau Maurerin wird, und das dann so gut macht wie ihre Kollegen, dann kriegt sie doch genauso viel Anerkennung, nein sogar noch mehr Anerkennung von mir.“

Vielleicht nehme ich meine Aussage zurück: Nicht nur Männer bevorzugen Männer, nein, auch Frauen. In einer Studie, bei der studentische Bewerber*innen für einen Job eingeschätzt werden sollten, wurden Frauen konsequent als weniger qualifiziert und geeignet eingeschätzt – obwohl sie die genau gleichen Qualifikationen hatten wie ihre männlichen Mitbewerber. Selbstkritische Einstellung und Unterschätzung der eigenen Fähigkeiten führen dazu, dass Frauen sich gar nicht so oft auf Stellen bewerben (“Confidence Gap”). Zusätzlich dazu gibt es immer noch eine Gender Pay Gap: Frauen verdienen im gleichen Job mit gleicher Qualifikation immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen.

Laut Weltwirtschaftsforum dauert es zum Glück nur noch 207 Jahre, bis Frauen in Deutschland gleichgestellt sind. Gemessen wird das an Faktoren wie den Bereichen Bildung, Gesundheit, Wirtschaft und Politik. Für die, die immer noch keine Quote wollen, könnte doch wenigstens im Arbeitsalltag die Regel gelten: Bei gleicher Qualifikation immer die Frau einstellen und so den Frauenanteil langsam erhöhen. Blödsinn, findet mein Onkel, Menschen stelle man ja nicht nur nach Qualifikation, sondern auch nach Sympathie ein, ganz unabhängig vom Geschlecht. Was jedoch passiert, wenn Leute wie Horst Seehofer nach Sympathie einstellen, sieht man hier.

Gesellschaftliche Geschlechterrollen: Nature oder Nurture?

Dabei beruhen diese Ungleichheiten in Wirtschaft und Politik auf noch viel komplexeren Wesenszügen und Verhaltensweisen, die Männern und Frauen in unserer Gesellschaft vorgelebt und beigebracht werden. „Das ist doch einfach so“, ruft meine Tante über den Tisch, „Frauen und Männer sind doch einfach ganz unterschiedlich.“ In der Psychologie versucht man Antworten auf diese Gretchenfrage zu finden: „nature or nurture?“ Sind unsere Frauen- und Männerbilder von Natur aus so, oder sind sie uns anerzogen worden? Dabei ist sich die Wissenschaft heutzutage einig: Der Einfluss biologischer oder genetischer Unterschiede ist sehr viel geringer als lange geglaubt. Natürlich unterscheiden sich die Geschlechtsorgane und Hormone zwischen Cis-Männern und Cis-Frauen in der Regel – innerhalb dieser Gruppen unterscheidet sich der Körperbau allerdings auch erheblich. Männer haben oft tiefere Stimmen als Frauen, sie sind oft größer und muskulöser – und haben es deswegen einfacher, sich Autorität zu verschaffen.

(Anmerkung: Cis-Männer und Cis-Frauen sind Männer und Frauen, die sich mit dem Körper identifizieren können, in dem sie geboren wurden – also die Mehrheit der Gesellschaft.)

Wer einmal in die Spielzeugabteilung jedes x-beliebigen Kaufhauses geblickt hat, der weiß, was das Wort „Genderwahn“ wohl eigentlich beschreiben sollte. Genauso wenig wie Rosa und Blau natürlicherweise zu Jungs oder Mädchen gehört (Anfang des 20. Jahrhunderts war Rosa mal eine Jungs-Farbe), genauso wenig ist es doch irgendwie natürlich dass Frauen Kleider tragen können und Männer nicht. Ersteres ist vielmehr eine beliebte Marketingstrategie unserer Zeit, da Eltern alles zweimal kaufen müssen. Wer von sich als Mann behauptet, er könne über Klischees hinwegsehen und denkt nicht in Geschlechtern, sondern in Menschen, den bitte ich, eine Woche lang nur Kleider zu tragen. Nicht an Fasching oder Karneval, sondern einfach nur so. Gar nicht so einfach, damit seriös zu wirken, oder? Die banalsten Dinge – ob ein Beinkleid jetzt zwei Öffnungen unten hat oder nur eine – sind ein riesiges Identifikationsmerkmal und Politikum in unserer Gesellschaft. Ein Stück Stoff. Und schon kleine Jungs kriegen beigebracht, dass Kleider „iih“ sind und nur was für Mädchen. Nature? 100% Nurture.

Mädchen haben genauso viel Wut wie Jungs, sie schreien allerdings eher, als dass sie sich raufen – weil sie es so anerzogen bekommen. Es mag banal sein, diese Beispiele anzubringen. Aber abseits von Studierendenkreisen, grünen Universitätsstädten und Generationen über 40 ist es umso wichtiger, diese Fragen zu diskutieren. Weil es noch nicht selbstverständlich ist. Wir leben in einer Gesellschaft, die Menschen in Männer und Frauen einteilt und für jede Gruppe dann einen medial anerkannten Idealtyp erschafft, dem sich alle zu beugen haben. Selbst die erfolgreichsten und anerkanntesten Personen sind vor diesen Idealtypen nicht gefeit. Oder wieso ist es jedes Jahr ein Riesenthema, wenn Angela Merkel das gleiche Kleid in Bayreuth anhat wie im Jahr davor? Und nein, nur weil wir eine Frau als Bundeskanzlerin haben, heißt das nicht, dass Frauen in Deutschland gleichberechtigt sind. Genauso wenig wie seit der Präsidentschaft von Obama strukturelle Diskriminierung von Schwarzen in den USA aufgehoben wurde.

Neben Kleidungsdebatten haben diese Rollenbilder noch viel grausamere Auswirkungen: Sie rechtfertigen und begünstigen Machtmissbrauch, sexuelle Gewalt und Belästigung (#metoo). In den Medien werden uns täglich Beispiele für als normal empfundene toxische Männlichkeit gezeigt: Männer dürfen keine Gefühle zeigen, Männer fragen nicht nach Hilfe, echte Männer müssen alle breitschultrig und groß sein, Männer lösen Konflikte mit Gewalt. Legitimiert werden diese durch ihr historische Existenz, es war doch schon immer so. Liebe Männer da draußen, auch gegen solche Vorstellungen dürft ihr mit uns am 7. oder 8. März auf die Straße gehen!

Geschlecht ist ein Spektrum

Besonders schwierig ist es aber für jene Menschen, die sich nicht mal einem dieser beiden Idealtypen von Mann und Frau zuordnen können, weil sie eine andere sexuelle Orientierung oder, noch herausfordernder, ein anderes Geschlecht haben. LGBTIQ (Lesbian, Gay, Bisexuell, Transgender, Intersexual und Queer) nennt man diese Menschen, oder vereinfacht nur „queer“. Für Menschen, die sich damit bis jetzt nicht beschäftigt haben, klingt das verwirrend und vor allem nach vielen neuen Vokabeln. Die Hauptsache dabei ist, anzuerkennen, dass jeder Mensch selbst für sich empfindet, welche sexuelle Orientierung und welches Geschlecht er*sie besitzt. Mit „Empfinden“ ist hier keine Entscheidung zwischen Erdbeer- und Vanilleeis gemeint. Jedes Jahr werden in Deutschland zum Beispiel mehrere hundert Babys geboren, die weder eindeutig männlich oder weiblich sind, also intersexuell sind. Operationen, die diese Babys eindeutig einem Geschlecht zuordnen wollen, können langfristige Schäden auslösen. Andere haben ihr Leben lang das Gefühl, im Körper eines falschen Geschlechts zu leben, das ist dann Transsexualität.

Sowohl Gender, das sozial-konstruierte Geschlecht („Nur Frauen tragen Kleider“) als auch Sex, das biologische Geschlecht („Männer haben einen Penis“) sind nicht so eindeutig abgrenzbar, wie es unsere Biologie-Bücher uns noch beigebracht haben, sondern ein Spektrum. Gerade deswegen ist es aber wichtig, anzuerkennen, dass wir weltweit in Gesellschaften leben, die sich ganz entscheidend über die Unterschiede zwischen Mann und Frau identifizieren. Die Frage, die wir uns in einer Demokratie stellen müssen, ist: Wollen wir das so? Wollen wir neue, diversere Idealtypen schaffen? Oder schaffen wir es womöglich irgendwann völlig, uns von bestimmten Rollenvorstellungen frei zu machen, ohne dabei Nachteile und Diskriminierungserfahrungen zu übergehen? Die Veranstalter*innen der Nachttanzdemo in Tübingen fordern zum Beispiel „die Kategorie Geschlecht in ihrer bunten Vielfalt zu betrachten, da die Einteilung in Männer und Frauen viele Menschen ausschließt, verletzt oder beschränkt“.

Ich gehe am Frauentag, am Frauenkampftag, auf die Straße, weil ich in einer Gesellschaft leben möchte, in der niemand institutionell, strukturell oder individuell benachteiligt wird aufgrund seines Geschlechts. Dies gilt für Männer*, Frauen* und queere Menschen.

Ich möchte, dass Männer bei der Haus- und Kinderarbeit mehr als eine Vater Morgana sind, die sich zwei Monate Elternzeit nimmt. Natürlich möchte ich auch, dass Frauen oder Männer, auch einfach mal zu Hause bleiben können, ohne zu arbeiten – aber aus freien Stücken, ohne gesellschaftlichen Erwartungsdruck und strukturelle Benachteiligung. Ich möchte eine Gesellschaft, in der es genauso lustig ist, eine Vulva irgendwo hinzu malen, anstatt immer nur Penisse. Vielleicht etwas relevanter ausgedrückt: Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die weibliche und auch queere Sexualität entstigmatisiert. In der Männer auch mal die Pille nehmen. In der nicht nur Männer katholische Priester werden können, sondern alle anderen auch. In der in Deutschland nicht mehr 122 Frauen jedes Jahr von ihren Männern umgebracht werden. Eine Welt, in der es nicht Opfer oder Täter gibt, sondern Menschen, die aufeinander achtgeben.

… die Liste kann beliebig weitergeführt werden. Der Feminismus hat das Ziel der vollständigen Gleichberechtigung aller Menschen in allen Bereichen – er ist nicht nur da für Frauen, aber trotzdem ist es wichtig, den Frauentag zu feiern, in Wertschätzung für alle Freiheitskämpfer*innen der Geschichte und für eine offene, solidarische Zukunft.

Am Ende saßen wir übrigens doch am Kaffeetisch und haben alle fleißig diskutiert über Frauen und Männer und und und … allen voran meine Omi. Falls jemand von ihnen jetzt diesen Artikel gelesen hat, würde ich gerne fragen: Liebe Verwandten, versteht ihr mich jetzt etwas mehr? Bitte sagt mir Bescheid, wenn ihr nächstes Jahr mit auf die Straße gehen möchtet.

Veranstaltungen in Tübingen

Samstag, 7. März, 11 Uhr, Holzmarkt: Holzmarktspektakel zum Weltfrauentag mit Musik, Tanz, Informativem und Kreativem

Samstag 7. März, 18 Uhr, Karlstraße: Nachttanzdemo – Weg mit dem Patriarchat

Samstag, 7. März, 20 Uhr, Café Haag: Weltfrauentag im Haag: Drag Show Performance & Female DJ-Party

Sonntag, 8. März, 19 Uhr, Rathaus am Markt: Klimawandel und die Klima- und Umweltpolitik aus feministischer Sicht mit Hauptrednerin Anna Peters, Bundessprecherin der Grünen Jugend. Der Titel ihres Vortrags lautet „Fridays for Feminism: Wie kann feministische Klimapolitik gestaltet werden?“.

Veranstaltungen in Stuttgart

Samstag, 7. März, 15 Uhr, Schloßplatz: Demonstration anlässlich des internationalen Frauenkampftags

Sonntag, 08. März, 11:30 Uhr, Karlsplatz: Selbstbestimmt! Demonstration für Selbstbestimmung und Gleichberechtigung.

Titelbild:
https://www.flickr.com/photos/marcn/32325782351
License: Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)
Fotograph: Marc Nozell        

Ein Gedanke zu „Aber es gibt doch die Gleichberechtigung?“

  1. Liebe Nichte,
    vorab das Wort Blödsinn befindet sich nicht in meinem Vokabular. Und ein ähnliches würde ich auch nicht in einer Diskussion bezüglich der Meinung meiner Diskussionspartnerin verwenden. Du kennst offensichtlich deine Verwandschaft nicht sonderlich gut. Sonst würdest du spüren wann es voller Ernst und wann ein Schwung Ironie dabei ist.
    Offensichtlich habe ich den Stand der Gleichberechtigung, im Besonderen in den Studierendenkreisen in den grünen Universitätsstädten, in der Generation unter 40 falsch eingeschätzt. Offensichtlich befindet man sich hier noch auf einem Stand in dem Frau noch Forderungen stellen muss.
    Ganz anders als in den Kreisen bei denen du meinst es bestünde noch Diskussionsbedarf. Vielleicht ist es einfach so dass in diesen Kreisen Gleichberechtigung einfach demonstriert wird und nicht dafür demonstriert. Sie ist einfach ganz normal. Das beste Beispiel ist deine Cousine. Sie ist mit knapp 22 Jahren, Gesellschafterin in unserem Familienbetrieb und wird diesen in einigen Jahren trotz 2 Brüdern vollständig übernehmen. Sie sitzt bereits im Vorstand einer Genossenschaft und überlegt ob Sie für den Beirat einer größeren Erzeugergemeinschaft kandidiert. Sie zieht sich ebenso wie Du gelegentlich einen Rock an, ohne dass Sie jemand dazu gedrängt hätte. Einfach weil Sie es will. Oder die Feuerwehr in unserem Ort sucht händeringend Frauen ect.ect.
    Was ich Dir am Kaffeetisch eigentlich sagen wollte ist, dass der gesetzliche Rahmen in Deutschland bereits geschaffen ist. Und dass dieser durch die Gesellschaft belebt werden muss. Vorneweg durch die Frauen. Diese müssen jetzt liefern was Frauen Generationen vor Ihnen, für Sie zu recht erstritten haben. Es ist an der Zeit Taten zu zeigen und nicht immer nur Forderungen zu stellen. Dies bezieht sich auch auf andere Bereiche wie z.B. die Klimaproteste.
    Was ich nicht will ist. In einer Gesellschaft leben in der alles und jedes vom Staat bestimmt wird. Und genau hier verstehe ich euch in euren grünen Universitätsstädten nicht. Ihr wollt ein selbstbestimmtes, individuelles Leben und seit doch genau die, die alles durch Gebote und Verbote gleichstellen und Regeln möchten. Habt mehr Mut zum Leben und der Freiheit
    Dein Onkel

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