A Grinchy Christmas I: Die schlechtesten Weihnachtsgeschenke

Ho ho ho, es weihnachtet. Und während die einen schon seit Monaten auf die Adventszeit hinfiebern, gibt es da natürlich auch noch die Weihnachtsmuffel, die mit alledem nichts anfangen können und nur so die Tage bis zum neuen Jahr zählen. Um Solidarität mit diesen Menschen zu zeigen, steht unser diesjähriges Adventsspecial ganz im Zeichen des Grinch. Anlässlich des ersten Advents werden im Folgenden nämlich die schlechtesten Weihnachtsgeschenke, die wohl jeder von uns schon mit dem geübtesten Lächeln entgegen nehmen musste, unter die Lupe genommen.

Süßigkeiten

„Warum das?“, mögen die Naschkatzen unter uns jetzt fragen. Aber seien wir mal ehrlich: Ab Ende August füllen Lebkuchen, Marzipan und Spekulatius die Regale der Supermärkte. Und, trotz aller anfänglicher Euphorie, sind wahrscheinlich die meisten von uns bis Weihnachten bis oben hin gefüllt mit Schokonikoläusen, Lebkuchen und Plätzchen. Wer jetzt denkt: Super, dann kann ich immer noch die altbewährten Nüsse verschenken – falsch gedacht, ihr seid noch schlimmer. Denn hat die Haufen an Erdnüssen und Walnüssen je einer wirklich gegessen?

Gutscheine

Kann man mit irgendeinem Geschenk noch mehr sagen „ich hab mich nicht darum gekümmert und bin heute Morgen dann noch schnell zur Tanke gefahren“ als mit einem Gutschein? Richtig, nein. Während man vielleicht irgendwann einmal noch froh ist über den einen oder anderen universell anwendbaren Amazongutschein, schlägt dies doch nicht die Unkreativität des Geschenks. Das einzige, das schlimmer ist als ein regulärer Gutschein, ist der selbst „gebastelte“ auf Papier gekritzelte Gutschein für irgendetwas, bei dem der Schenkende darauf spekuliert, dass er hoffentlich nie eingelöst wird.

Parfum

Okay, okay, es gibt schlimmere Geschenke als ein hochwertiges Parfum, das man jährlich wieder geschenkt bekommt. Aber leider scheitert es nun einmal oft an eben diesem „hochwertig“. Ein außerordentlich beliebtes und faules Geschenk ist nämlich das Parfum, das vorzugsweise in der Drogerie auch noch in einem Geschenkset mit passender Bodylotion, Duschgel, Handcreme und was es sonst noch so alles gibt, zu kaufen ist. Wer kennt es nicht? Und dem Beschenkten bleiben meistens leider nur zwei Optionen: das Set beim nächsten Geburtstag weiter zu verschenken und Teil eines endlosen Kreislaufs der der Ramschgeschenke zu werden oder es eben in irgendeiner Schublade ablaufen zu lassen.

Socken

Während man – und ich spreche aus Erfahrung – mit zunehmendem Alter geschenkte Socken immer mehr zu schätzen lernt (die Dinger sind teuer), gibt es trotzdem kaum etwas Langweiligeres.  Sehr gerne und häufig wird dieses Geschenk mit den in Punkt eins genannten Süßigkeiten kombiniert und somit der Gipfel der Kreativität erreicht. Zwar sind Socken im Gegensatz zu vielen anderen schlechten Geschenken wenigstens nützlich, können einem jedoch dennoch, wenn überhaupt, gekünstelte Begeisterung abringen.

Eigene „Kunstwerke“

Fälschlicherweise gehen viele Hobbybastler davon aus, dass Weihnachten der geeignete Zeitpunkt sei, um ihre Mitmenschen mit ihren eigens kreierten „Kunstwerken“ zu beglücken. Ob selbst gemalte Bilder, Töpferware, geschreinerten Stücken oder andere Exklusivitäten: während es zwar möglich ist, den Geschmack des Beschenkten zu treffen, ist das fünfte Vogelhäuschen wahrscheinlich doch nicht so talentiert gefertigt wie gedacht und verstaubt als Resultat auf dem Dachboden. Dennoch: auch wenn viele Leute den Minimalismus vorziehen, wird in solche selbst gemachten Geschenke immerhin Zeit, Kreativität und Mühe gesteckt, was es anderen wenigstens voraus hat.

Fotos: Pixabay

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