STURA INSIDE VOM 31.10.2017

Der Studierendenrat, kurz StuRa, vertritt die Interessen aller Studierenden an der Uni Tübingen. Wie genau laufen die öffentlichen, zweiwöchigen Sitzungen ab und was wird dort besprochen? Das Wichtigste aus der StuRa-Sitzung vom 31. Oktober erfahrt ihr hier.

Die zweite StuRa-Sitzung des neuen Semesters brachte einiges zu entscheiden mit sich. Hauptsächlich drehte es sich um das neu eingestellte Büropersonal, Namensänderungen und die Arbeit der AKs.

Einarbeitung des Büropersonals

Nachdem letzte Woche die Einstellung zweier 75-Prozent-Stellen verkündet wurde, gab es zu dieser Sitzung genauere Informationen über die Einarbeitungszeit. So wird es einen Jour-Fixe-Termin geben, an dem darüber gesprochen werden soll, welche Aufgaben genau an das Büro abgegeben werden soll.

Der AK Personal berichtet, dass die Anmeldung der Bürokräfte „relativ durch“ sei und bald ein Treffen organisiert werden soll, bei dem die Mitglieder des StuRa die neuen Mitarbeiter kennenlernen können. In Zukunft werde eine Mehrheit im StuRa darüber entscheiden können, welche Aufgaben in Form von klar formulierten Dienstanweisungen an die Bürokräfte weitergeleitet werden.

Die Bürokräfte sollen zusammen mit dem Wirtschaftsprüfer und einem/einer neuen FinanzreferentenIn als langfristige Ablöse für Christin Gumbinger, dessen Einarbeitung in die Finanzen des StuRas bis Ende diesen Jahres geplant ist, die verwalterische Arbeit des StuRas entlasten, der sich  dann hauptsächlich auf die politische Arbeit konzentrieren will. Das Ziel ist außerdem eine absolute Transparenz bei den Finanzen.

Strukturierung des StuRas

Der neue StuRa strukturiert sich weiter: Neben der Wahl von Stuwe-Vertretern für ein Treffen am 6. November, die in dieser Sitzung mit vier Stellvertretern beschlossen wurde, muss der StuRa außerdem noch die Senatskommissionen besetzen. Auch für die Landes-Asten-Konferenz am Sonntag in Ulm wurde über zwei Delegierte abgestimmt.

Neben diesen Punkten wurde dafür gestimmt, eine interne Doodle-Liste zur Strukturierung der Arbeitskreise (AKs) zu erstellen, um den Überblick zu erleichtern. In der Zukunft solle diese Aufgabe dann von den Bürokräften übernommen werden. Zuletzt noch ein weiterer wichtiger Punkt, der die AKs betrifft: Es wird ein AK Wahlen eingesetzt, der in der Zukunft für die Organisation der Hochschulwahlen und ihren Ablauf zuständig sein wird. Die Universität selbst zieht sich aus diesem Aufgabenbereich zurück.

Neues aus den AKs: QSM, Bierkeller und AlDi

Die Arbeitskreise laufen zu Beginn des Semesters nach und nach wieder an:

  • Der AK PÖ will sich demnächst zur Planung und Festlegung der studentischen Vollversammlung treffen, in der Studierende den direkten Kontakt zu ihrer Vertretung suchen können.
  • Nächste Woche findet wieder der Gleichfilm des AK Gleichstellung statt.
  • Der AK QSM arbeitet an der Problematik mit dem Umgang von Folgeanträgen, die zum Beispiel entstehen, wenn sich Punkte bei der Finanzierung ändern und bittet die Fachschaften, solche für eine baldige Abarbeitung bis zum 3. Dezember einzureichen.
  • Um das Fortbestehen des Bierkellers zu strukturieren trifft sich der AK Bierkeller diesen Donnerstag um 16:30 Uhr im Clubhaus. Weiterhin stagniert es bei der Suche nach einer Zukunftsmöglichkeit – ein Treffen mit der Wirtschaftsförderung brachte keine neuen Impulse.
  • Dieses Semester soll im Clubhaus endlich wieder ein Alternativer Dies (AlDi) stattfinden. Der Termin ist auf dem 7. Dezember gesetzt. Hierfür trifft sich der AK AlDi am 2. November um 17 Uhr im Clubhaus.

Aktuelle Förderungsanträge

Der schon in der letzten Sitzung besprochene Antrag zur Förderung der Klimawoche der studentischen Initiative Global Marshall Plan Lokalgruppe Tübingen war aufgrund einiger Unklarheiten noch einmal Thema. Nach der Klärung einiger Details wurde dafür gestimmt, den die Druckkosten betreffenden Fehlbetrag zu finanzieren. Allerdings wurde der Vorbehalt festgesetzt, dass das Geld nicht für die Bewerbung von Veranstaltungen mit ECTS-Punkten eingesetzt werden dürfe, da hier ein Antrag auf Förderung durch QSM-Mittel gestellt werden müsse.

Der größte Streitpunkt dieser Sitzung war ein Antrag der LHG Tübingen für die Umbenennung der beiden AKs Räte-Café und Rätebaubrigade. Vorschläge waren AK Beratungscafé und AK Clubhaus. Argumentiert wurde damit, dass diese „Namen aus der Vergangenheit“ wenig attraktiv und irreführend klängen. Gegenstimmen wurden laut und ein Mitglied des StuRas hielt an Plädoyer, sich weniger an der Symbolik aufzuhalten und mehr auf professionelle Arbeit zu konzentrieren, um attraktiver für Studierende zu sein. Dennoch war man sich einig, dass für eine bessere Außendarstellung – auch was die Benennung der AKs angeht – etwas getan werden müsse. So solle sich der AK PÖ nun mit Umbenennungsvorschlägen befassen, um diese dann als Diskussionsgrundlage in der nächsten Sitzung vorzustellen. Mit dieser Abänderung wurde der Antrag angenommen.

Die nächste StuRa-Sitzung findet am Montag, den 13. November um 20 Uhr im Clubhaus statt und ist wie immer öffentlich.

Weitere Informationen zum StuRa und den AKs findet ihr auf dessen Website: www.stura-tuebingen.de.

Grafik: Yvonne Pless

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