Stil ja, wild eher nicht.

Wenn in einer Turnhalle auf einmal Tipis für Kleinkinder und Lampen zum selber zusammen bauen verkauft werden, anstatt dass Schüler Basketball spielen, dann ist mal wieder die Stilwild in der Stadt. 

An diesem Wochenende, dem 6. und 7. Mai, können sich Groß und Klein in der Hermann-Hepper-Halle in Tübingen anschauen, was es so neues in Sachen Mode, Spielzeug und Deko gibt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei – zumeist eher für diejenigen, die einen etwas größeren Geldbeutel haben, aber auch für das studentische Budget gibts das ein oder andere.

Die Stilwild ist für alle, die etwas außergewöhnliches suchen, die richtige Adresse. So gestaltet Katrin Lazaruk zum Beispiel Bilder aus Kassettentape. Ebenfalls besonders, aber dann eher für die Mami-Fraktion, sind die kleinen bunten Zelte der Designerin Raluca Teunissen.  Auch das Kulinarische kommt auf der Messe nicht zu kurz. Von veganen Tacos über die klassischen Käsespätzle ist alles dabei.

Wer aber denkt, dass auf einer solchen Lifestylemesse hauptsächlich Hipster mit verspiegelten Sonnenbrillen rumlaufen ,irrt sich bei der Stilwild. Hier ist das Publikum an diesem Tag eher Altersklasse 30+ mit Kind und man begegnet häufiger Papis mit Kinderwagen als Studierenden in Turnschuhen. Das mag wohl vor allem auch daran liegen, dass man zunächst einmal 5€ Eintritt bezahlen muss, um überhaupt auf die Messe zu dürfen. Insofern ist die Stilwild bei schönem Wetter zwar theoretisch nett, um ein bisschen zu bummeln, aber mit Eintritt kann das ganze auch schnell zu einem teuren Spaziergang werden.

Fotos: Vivian Jochens

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