Aurel Mertz geht querfeldein

Bei einer gemütlichen Stimmung im Ribingurumu startete am Montag das Querfeldein-Programm mit dem Besuch von Aurel Mertz, dem Comedian und Moderator, bekannt aus seiner Late-Night-Show Boomarama bei TELE 5. In einem lockeren und unterhaltenden Gespräch erzählte er von sich, seiner Liebe zu Schwaben und wie es zu seinem Aufstieg gekommen ist.

Aurel Mertz ist die große TV-Hoffnung. Mit seinen 26 Jahren gehört er zu denjenigen Auserwählten, die in jungen Jahren schon selbst eine eigene Late-Night-Show (mit beeindruckenden Quoten von bis zu 4,4%) haben. Während seiner Schulzeit auf dem Mörikegymnasium in Stuttgart, so beschreibt ihn ein Freund, sei er schneller gelaufen als er gelernt habe. Von dort rührt auch seine Liebe zu den Schwaben her, die immer alles über jeden zu wissen scheinen und an der Kasse im Supermarkt brüllen: „Ko man noch an Käs aufmache?!“

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Wie auch Florentin Will ist Aurel Mertz Absolvent der Frank-Elstner-Masterclass. Humor ist also vorprogrammiert.

Aurel Mertz studierte Publizistik. Dabei ist wohl kaum erwähnenswert, aber doch witzig, dass seine Bachelorarbeit den Schwerpunkt „Die Perspektive weiblicher Werbemodelle“ trägt. Vielleicht kommt daher sein Frauenverständnis, welches er als Frauenschwarm ja offensichtlich zu haben scheint? Nach seinem Studium besucht er die Schule der Frank-Elstner-Masterclass und entwickelt dort  nach dem Motto „die Kuh melken“ auch einige Ideen für seine Show. Witzige Webespots zeigen seine Kreativität und Hang zur Verrücktheit.

„Moderieren klingt leicht, ist aber schwer.“

Wie er zu TELE 5 gekommen sei und direkt eine eigene Show bekommen habe? Auf diese Frage gibt es für ihn nur eine Antwort: „Du musst so tun als wüsstest du, was du tätest, als könnte man es!“ Das Beste an TELE 5 sei, so Aurel, dass sie ihn machen ließen, wie er wolle. Es gehe ihnen nicht darum, dass die Show besonders hohe Quoten habe, sondern um ein gutes Image und dass seine Sendung anders sei als die der Anderen.

„Ich hatte nicht besonders große Angst, weil ich nicht wusste was genau zu tun ist. Aber Fragen geht immer. Nach dem Motto: Fake it, till you make it!“

Seit der ersten Staffel hat sich einiges für Aurel verändert. Die Show ist größer geworden. Damit aber auch sein Anspruch gegenüber dem Produktionslevel und dementsprechend wuchs auch das Budget.

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Typisch für Querfeldein wird der prominente Besucher nicht nur verbal ausgequetscht. Auch Einspieler eröffnen ein Bild über Aurel Mertz.

Aurel und der Humor

Seine Show Boomarama ist eine Blockproduktion. Das wiederum heißt, dass Aurel nicht auf aktuelle politische Ereignisse Bezug nehmen kann. Das möchte er in der Zukunft ändern.  Die Ideen für seine witzigen Einspieler kommen Aurel einfach. Er überlegt: „In welcher merkwürdigen Situation will ich mich sehen?“ Hierbei hilft auch, das Aurel sich nicht selbst zu ernst nimmt. „Humor beruht auf scheitern“, erklärt er dem Publikum. „Inspiration ist Witze über sich selbst zu machen.“ Denn um Comedy zu machen, muss man sich in unangenehme Situationen bringen.

Wie er sich in der Zukunft sieht? Er möchte mit seiner Show weiter machen dürfen, seine Ideen umsetzen, immer größer denken: „Und dabei werde ich noch richtig penetrant!“

Wer sich davon einen Vorgeschmack machen möchte, schaut auf der Website von TELE 5 vorbei oder schaltet immer Donnerstags um 00:20 Uhr auf TELE 5 im TV.

Fotos: Paul Mehnert

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