Großer Einsatz bleibt unbelohnt

Trotz einer tollen Moral und einem überragenden Augustine Rubit verlieren die Walter Tigers Tübingen ihr Heimspiel gegen die Artland Dragons mit 86:90 und bleiben damit weiterhin im Tabellenkeller stecken. Die Gäste aus Quakenbrück hingegen können sich zumindest vorübergehend auf einen Playoff-Platz schieben.


Neues Heimspiel, altes Bild: Wie schon öfters in dieser Saison zeigten sich die Walter Tigers in Rolle als Gastgeber viel zu freundlich und starteten nur schlecht in die Partie. Folgerichtig sollte es mit bereits sieben Punkten Rückstand ins zweite Viertel gehen. Doch auch wenn sich die Tigers in den zweiten zehn Minuten verbessert zeigten, 41:52 lautete der Halbzeitstand.

© Christopher Kübler
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Die Tiger mit den zwei Gesichtern
Doch auch nun sollte sich ein bekanntes Bild zeigen, denn wie schon mehrmals in dieser Saison gesehen, kamen die Walter Tigers wie verwandelt aus der Kabine und kämpften um jeden Quadratmeter Parkett. Angeführt von einem überragenden Augustine Rubit, der mit satten 27 Punkten zum besten Werfer wurde, konnten die Tübinger Punkt um Punkt aufholen. Höhepunkt dieser tollen Aufholjagd setzte wieder einmal Jimmy McKinney, der mit seinem Dreier zur 84:82-Führung scheinbar das Spiel vollends kippte.
Doch es sollte wohl nicht sein. Die Artland Dragons gewannen gegen nun langsam ausgepowerte Tigers letztlich doch wieder die Überhand. Antonio Graves mit zehn Punkten in den letzten sechs Minuten konnte dabei besonders überzeugen und damit den Auswärtssieg für seine Mannschaft doch noch sichern.

© Christopher Kübler
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Für die Walter Tigers bedeutet diese knappe Niederlage vor allem, die Chance verpasst zu haben, sich etwas Luft im Abstiegskampf vor dem sehr wichtigen Auswärtsspiel bei Tabellennachbar Trier verschafft zu haben. Es bleibt zu hoffen, dass Coach Perovic dort seiner Mannschaft verinnerlicht, keine allzu netten Gäste zu sein.

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