Menschenmengen in Tübingen

Draußen wird es immer früher dunkel und überall riecht es nach Glühwein und heißer Schokolade. Bunte Projektionen lieferten ein fröhliches Farbenspiel und erhellten bei tristen Wetter die Gemüter der Schokoladenliebhaber. Das alljährliche CHOCOLART FESTIVAL in der Altstadt ist wieder vorüber hier kommt ein kleiner Rückblick, was es alles zu sehen, probieren und kaufen gab.
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Menschenmassen schoben sich durch die Zeltgassen und begutachteten die Kunstwerke. Aus allen Richtungen roch es nach heißer Schokolade und Glühwein. Und fast überall wurden die Besucher mit kleinen Häppchen zum Probieren gelockt. An über 100 Ständen konnte bis zum 07.12. wieder Kakaoprodukte in unzählig erdenklichen Geschmackssorten und Formen probiert und gekauft werden.

ZWISCHEN SCHOKOLADE, MARZIPAN UND XXL HOT DOGS

Direkt wenn man den Markplatz erreichte konnte man schon Verkäufer wie Marktschreier ihren Glühwein bewerben hören und versuchten mit „Naschen! Naschen!“ zum Probieren zu animieren.
Anderen Künstlern konnte man beim Bemalen ihrer Marzipanleinwand oder beim Eintauchen ihrer Köstlichkeiten in ein Schokoladenbad über die Schultern schauen. Natürlich durften auch die obligatorischen Würstchenbuden nicht fehlen. Doch wer einen herben Ausgleich zu der süßen Schokolade erwartet hat, musste im Zweifel zweimal hinsehen. Denn neben XXL Hot Dogs wurden
auch Salamis aus massiver Schokolade verkauft.

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SCHOKOLADE GANZ EINFACH SELBST GEMACHT

Überwiegend wurden jedoch natürlich Snacks zum direkten Verzehr angeboten. Die wunderschönen und teilweise handgefertigten Pralinen gingen durch das reichhaltige und sehr spektakuläre Angebot geradezu etwas unter. Obstspieße wurden von Schokobrunnen mit warmer Kuvertüre überzogen, Nougat und Marzipanwurden von großen Blöcken heruntergeschnitten und Schokowürfel in heißer Milch eingeschmolzen. Wem die Auswahl nicht ausreichte, konnte sich in der gläsernen Konditorei eine eigene
Schokoladentafel kreieren. Die wohl ausgefallenste Idee waren jedoch aus Schokolade gefertigte Werkzeuge sowie andere
Haushaltsgegenstände. Darunter waren Hämmer, Muttern und Wasserhähne, aber auch sehr detailreiche Gegenstände wie ein Fotoapparat. Wenngleich sich hier die Begeisterung der Verwendung eines echten Fotoapparates stark in Grenzen
hielt. Neben der gigantischen Vielfalt an Schokolade gab es auch wieder einige Stände mit ausgewählten Gewürzen und anderen internationalen Schmankerln.

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VON  SCHLECKERMÄULERN

Insgesamt war das chocolART Festival wieder ein besonderes Erlebnis. Wenn man über das Marktgelände gelaufen ist, hat man überall freudige Gesichter gesehen und fröhliches Gelächter
Haushaltgegenstände und Werkzeuge aus Schokolade.
gehört. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr wenn es wieder überall nach heißer Schokolade riecht und „Naschen! Naschen!“ über den Markplatz schallt.

Fotos von Marisa Gold und Christopher Kübler

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