Stilwildes Weihnachtsshoppen

Die 5 Besucherspezies der Stilwild Weihnachtsedition

Vergangenes Wochenende (29.-30.11.) fand zum zweiten Mal der Tübinger Lifestyle- und Designmarkt Stilwild statt. Über 70 Aussteller aus ganz Deutschland reisten an, um auf dem alten Schlachthofareal in der Shedhalle zahlreiche ausgefallene Produkte fernab von Massenware zu präsentieren. Kupferblau hat nachgefragt, wer auf diese bunte Messe für Lifestyle und Mode ging und dabei fünf Besuchertypen ausgemacht.

Das hippe Paar

Hannah und Manuel
Hannah und Manuel

Sie arbeitet in München bei Rolls-Royce, fotografiert in ihrer Freizeit und ist auf der Stilwild Aussteller mit ihrer analogen Fotografie.

„Wir waren das letzte Mal auch schon da. An meinem Stand hab ich Filmfotografie ausgestellt, die bei unseren Reisen über die letzten Jahre entstanden ist, quasi das Best-Of.“

Wie findest du es hier im Vergleich zum letzten Mal?

„Ich finde, da ist nochmal ‘ne Schippe draufgelegt worden im Vergleich zum letzten Mal. Also mir gefällt zum Beispiel die Hintergrundmusik hier. Das bringt ein bisschen Leben in die Bude rein. Und die Auswahl der Stände ist auch echt gut. Vor allem gibt es mehr Essensstände, das passt gut in die Weihnachtszeit.“

Hey Manuel, was führt dich hier her?

„Mich führt hier her (zögert) … A) natürlich die Hannah, meine Freundin (lacht). Plus: Ich komme ursprünglich aus Reutlingen, wohne jetzt in München und praktisch mein ganzer Freundeskreis kommt von hier und ist auch zur Hälfte in die Stilwild involviert. Eine Freundin von uns hat das Ganze auf die Beine gestellt und so ist das für uns hier auch ein Treffpunkt mit den ganzen Leuten.”

Fällt dir etwas ein, was besser oder schlechter als letztes Mal geklappt hat?

„Ich fand letztes Mal hat sich alles aufgrund der großen Fläche etwas verlaufen. Ich finde es dieses Mal deshalb deutlich schöner und auch interessanter.“

Die interessierten Anwohner

Thomas und seine Frau
Thomas und seine Frau wohnen an der Österbergstraße

Was fasziniert Sie besonders an der Stilwild?

„Toll ist hier natürlich, dass man Sachen an den Ständen findet, die man sonst so in den Geschäften nicht sieht. Gerade Modelabels, aber auch ganz andere verrückte Ideen.“

Sie sind also modeinteressiert?

„Hm… naja (lacht) – Nein, also es gefällt uns sehr hier. Wir sind letztes Mal schon gegangen und wollten dieses Mal einfach wieder vorbeischauen.“

Haben Sie denn auch etwas gekauft?

„Nein, aber gegessen haben wir (lacht). Ich habe das erste Mal eine Curry-Maultasche gegessen. War Super!”

Die individualistische „mal schauen was da geht“- Besucherin

25 Jahre alt, arbeitet in Stuttgart, unterwegs mit einem „Freund“, der allerdings nicht mit aufs Bild wollte
Lisa, 25 Jahre alt, arbeitet in Stuttgart, unterwegs mit einem „Freund“, der allerdings nicht mit aufs Bild wollte

„Ich komme aus Tübingen und finde Tübingen klasse. Und heute Morgen sind wir aufgestanden und haben gedacht ‚Hm was machen wir?‘ und dann haben wir das hier gefunden und uns gesagt, da gehen wir doch mal hin.“

Warst du letztes Jahr schon hier oder hat dich etwas Bestimmtes hergeführt?

„Nein, ich war letztes Mal noch nicht da. Aber ich kenne „Holy Shit Shopping“ aus Stuttgart und das ist ja etwas Ähnliches – auch viele Jungdesigner. Ich mag das ganz gerne, einfach auch Dinge zu tragen, die es vielleicht nicht in jedem Laden zu kaufen gibt.”

Gefällt dir hier etwas besonders gut? Hast du einen Favoriten?

„Ich steh‘ ja unheimlich auf Schmuck, ich mag den Schmuck hier sehr gerne. Ich habe auch schon das hier gekauft (zeigt auf Armband). Sowas mag ich, so Klimbim. Zum Klimbimkaufen komme ich gerne her (lacht).”

Der Do it yourself-Bastel Fan

Jenny, 35 Jahre alt, aus Stuttgart, ist als Ausstellerin für die Firma „Stampin' up!“, die alles rund um das Thema Papier verkauft (z.B. Einladungen, Bastelmaterial), auf der Stilwild. Sie hat an ihrem Stand auch einen DIY-Workshop angeboten.
Jenny, 35 Jahre alt, aus Stuttgart. Ausstellerin für die Firma „Stampin’ up!“ (Kreative Papierverarbeitung – Einladungen, Bastelmaterial, usw.).

„Eigentlich bin ich für den Produktverkauf zuständig, ich biete aber auch Workshops an, für Menschen, die gern basteln, aber die ganzen Materialien nicht kaufen möchten. Außerdem erledige ich auch Auftragsarbeiten, wie Einladungen für Hochzeiten oder Geburtstage“

Und an deinem Stand können auch Kinder kreativ werden?

„Unsere Produkte sind natürlich für Erwachsene, aber die ganzen Bastelutensilien locken auch Kinder an. Meine Kleine, sie ist dreieinhalb, macht das Zuhause auch mit Begeisterung. Die Kinder lieben es zu Stanzen, Stempeln und zu Schneiden und da müssen meine Produkte eben herhalten.“

Warst du letztes Mal auch schon dabei?

„Nein, leider nicht. Ich kannte Stilwild gar nicht, bis ich gefragt wurde, ob ich mitmachen möchte. Mir gefällt es hier aber total gut! Wenn ich davon gewusst hätte, wäre ich natürlich letztes Mal schon dabei gewesen.“

Kaufst du dir auch etwas oder bist du nur am Arbeiten?

„Ich hab mir die anderen Stände schon angeschaut und bin begeistert von den ganzen kreativen Ausstellern. Da lässt man sich schon gern von der einen oder anderen Idee inspirieren. Ich hab mir auch schon ein wunderschönes Armband, das aus Holz gemacht wurde, gekauft. Davon darf nur mein Mann nichts wissen (lacht).“

Die kreativen Jungeltern

Adrien und Anne + Kind aus Altingen (Nähe Tübingen)
Adrien und Anne + Kind aus Altingen (Nähe Tübingen)

Wir haben in unserer Agentur das Logo für Stilwild entworfen haben. Deshalb waren wir auch beim ersten Mal hier und haben uns vorgenommen, auf jeden Fall wieder herzukommen.“

Gibt es hier etwa, das euch besonders anspricht?

Anne: „Also mir gefällt natürlich der ganze Schmuck hier besonders gut, da gibt es schöne Sachen. Und gerade diese ganzen Grafikgeschichten.“

Adrien: „Ja, der ganze Printbereich. Hier gibt es in dem Bereich einfach viel Schönes Handgemachtes, wie beispielsweise Siebdrucke.“

Bummelt ihr nur oder kauft ihr auch was?

Adrien: „Bisher haben wir nur einen Kalender gekauft, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass da noch einiges dazu kommt (lacht).“

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Die 5 Besucherspezies der Französischen Filmtage

Beitragsbild © Nico Sauermann

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